Veranlagung

Marktüberblick und Performance-Update

Im dritten Quartal erlebten die USA und die Eurozone eine unterschiedliche Wirtschaftsentwicklung. In den USA, aber auch in sehr vielen anderen Ländern, darunter auch Österreich und Deutschland, gab es sehr eingetrübte Stimmungsindikatoren (u.a. bei den Unternehmen). Trotzdem stiegen die Zinsen weiter an, nach den Zinserhöhungen der EZB und Fed im Juli und September. Diese Entwicklung belastete langfristige Anleihen und den Aktienmarkt.


Die VBV-Vorsorgekasse erreichte in den ersten drei Quartalen eine Performance von +0,26%, während der Durchschnitt aller Vorsorgekassen bei +1,22% lag. Trotz Verlusten im 3. Quartal bei Aktien und Anleihen sowie leicht negativer Jahresperformance bei Letzteren, erzielte die VBV positive Erträge aus ihrem Portfolio. Seit 2004 übertraf ihre jährliche Performance von +2,23% p.a. den Durchschnitt.


Das vierte Quartal begann schwach für Aktien und Anleihen aufgrund erneuter Inflationsbedenken. Besser als erwartete Inflationsdaten in der Eurozone (2,4% im November) trugen zu einer positiven Stimmung bei. Schlechte Konjunkturdaten werden von den Finanzmärkten positiv aufgenommen, da sie die Gefahr steigender Zinsen verringern. Der Fokus liegt auf möglichen Zinssenkungen in Q2 2024, sogar Spekulationen über eine frühere Senkung im März 2024. Geopolitische Unsicherheiten, wie der Konflikt im Nahen Osten, beeinflussten die Märkte bisher begrenzt.

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